Empfindliche Haut: allgemeine Hinweise und Information
Die Haut ist die Hülle eines Menschen. Sie schützt vor den Einflüssen der Umwelt und verhindert das Eindringen von Krankheitserregern. Um ihrer Schutzfunktion gerecht zu werden, benötigt sie Pflege und Aufmerksamkeit.
Die Haut gilt als Schönheitssymbol. Eine glatte und geschmeidige Haut wirkt gesund und erhöht die Attraktivität eines Menschen. Dieser „Idealzustand“ ist allerdings nicht vielen Menschen vergönnt. Ursächlich dafür sind die verschiedenen Hauttypen. Hierbei werden folgende Typen unterschieden: die normale Haut, die fettige Haut, die trockene Haut und die empfindliche Haut. Menschen, die eine normale Haut haben, können sich glücklich schätzen. Ihre Haut sieht gesund aus und ist weder zu trocken noch zu fettig. Anders ist es beim fettigen Hauttyp. Die Haut hat einen typischen Fettglanz und neigt zu Mitessern und Pickeln. Ein weiteres Merkmal ist die Grobporigkeit der Haut. Die typischen Kennzeichen einer trockenen Haut sind das Spannungsgefühl, die Rötung und die verstärkte Schuppenbildung. Der Juckreiz führt dazu, dass man sich einfach nicht wohl fühlt in seiner Haut. Der empfindliche Hauttyp reagiert sensibel auf Reize von außen. Ähnlich wie die trockene Haut reagiert die Haut mit einem Spannungsgefühl, Rötung und Brennen. Auf Grund der verschiedenen Eigenschaften der Hauttypen, muss die Hautpflege individuell abgestimmt werden. Sinnvoll ist dafür ein Besuch in einem Kosmetikstudio. Die Kosmetikerin analysiert die Haut und bestimmt den Hauttyp. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse kann sie Empfehlungen für die Pflege und die entsprechenden Pflegeprodukte geben. Generell gilt, dass die Kosmetikartikel entsprechend dem Hauttyp genutzt werden.
Ist die Haut sehr empfindlich, so muss zunächst herausgefunden werden, worauf und wann die Haut reagiert. Das ist gar nicht so einfach, denn neben den äußeren Einflüssen reagiert die Haut beispielsweise auch auf Stress und ungesunde Ernährung. Selbst Schlafdefizite können sich bemerkbar machen. Ein „Hauttagebuch“ kann dabei ein wichtiges Hilfsmittel sein. Hier wird chronologisch der Tagesablauf und der Zustand der Haut erfasst. Bei der Auswertung dieser Daten wird meist schnell sichtbar, welche Auslöser zu der Hautreaktion führen. Wichtig dabei ist es, die verwendeten Kosmetikartikel aufzuführen. Generell gilt, dass für die Gesichtspflege eine „Serie“ verwendet wird. Die Inhaltsstoffe von Waschlotion und Hautcreme sind aufeinander abgestimmt. Hautirritationen können so vermieden werden. Kosmetika für Menschen mit empfindlicher Haut sollten frei von Parfüm und ohne reizende Inhaltsstoffe sein.
Die Überreaktion der Haut kann für die Betroffenen eine starke psychische Belastung sein. Das ständige Spannungsgefühl und der Juckreiz machen nervös und unausgeglichen. In extremen Fällen wirkt es sich auch auf den Schlaf aus. Spätestens dann sollte Hilfe beim Dermatologen gesucht werden. Es besteht bei diesen Anzeichen die Möglichkeit, dass bereits eine Neurodermitis oder ein Ekzemen vorliegt. Dann kann nur noch der Fachmann helfen.