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Hohe Konkurrenz um eine gute Logopädie-Ausbildung

Sowohl männliche als auch weibliche Schulabgänger/innen interessieren sich zunehmend für eine (gute) Logopädie-Ausbildung. Der Ausbildungseinstieg ist schwierig gestaltet, da es nur wenige Ausbildungsstätten gibt.

Zu den Tätigkeitsfeldern eines Logopäden gehört die Untersuchung und Beratung von Patienten unterschiedlichen Alters mit Schluck-, Sprech- und Stimmstörungen. Logopäden und Logopädinnen werden unter anderem in Kliniken und Krankenhäusern tätig, aber auch die Eröffnung einer eigenen Logopädie-Praxis ist möglich. Ein weiterer Einsatzort von ausgebildeten Logopäden sind Kindergärten und Schulen.

Um Logopäde zu werden, muss eine möglichst gute Logopädie-Ausbildung mit einer Dauer von drei Jahren absolviert werden. Diese kann entweder schulischer oder akademischer Art sein. Die Berufsausbildung unterliegt einer bundesweiten einheitlichen Regelung; das Logopädie-Studium unterscheidet sich jedoch je nach Hochschule in seinen Inhalten und thematischen Schwerpunkten. Bei einem Studium der Logopädie sollte jedoch darauf geachtet werden, dass es tatsächlich zu einer praktischen Tätigkeit qualifiziert. Viele der bundesweiten Studiengänge vermitteln zwar ähnliche Inhalte wie die Ausbildung, bereiten jedoch die Absolventen lediglich auf eine theoretische Forschungstätigkeit vor.

Wer eine Ausbildung zum Logopäden absolvieren will, muss sowohl an privaten als auch an staatlichen Ausbildungsstätten Geld bezahlen. Zwischen 300 und 800 Euro berechnen die Berufsfachschulen Monat für Monat. Es besteht zwar die Möglichkeit BAföG zu erhalten, doch nicht jeder Auszubildende ist förderberechtigt. Eine gute Logopädie-Ausbildung muss dennoch nicht teuer sein, wenn man den akademischen Weg bestreitet und beispielsweise "Logopädie", "Klinische Linguistik" oder "Patholinguistik" studiert. Doch auch bei dem Studium ist der Ausbildungseinstieg meist schwer, da der Wettbewerb enorm ist. Ein sehr gutes Abiturzeugnis reicht oftmals nicht aus, denn zusätzlich wird jeder Student auf sein Hörvermögen, eine gesunde und kräftige Stimme sowie auf Musikalität überprüft. Für die meisten Hochschulen ist auch ein aussagekräftiges Motivationsschreiben Pflicht. Doch auch Bewerber mit einem durchschnittlichen NC sollten nicht zurückschrecken und eine Bewerbung veranlassen. Mit etwas Glück nehmen sie erfolgreich am Los-Verfahren der Universität teil.